In diesem Thread könnt ihr über alles mögliche diskutieren, was mit Musik zu tun hat. In letzter Zeit hör ich auch viele Bands, die ziemlich progressiv daher kommen. Dazu zählt wohl auch die Technical Death Metal (naja, die Band hat einen seeeehr eigenen Stil) Band Terrorhorse. Da gehts schon heftiger zur Sache, wie gesagt, sehr "interessanten" Stil. Ansonsten läuft bei mir noch Between the Buried and Me und Black Dahlia Murder sehr oft. Mein absoluter Lieblingskünstler ist jedoch Buckethead. Über 30 Soloalben, spielt(e) in vielen anderen Bands, kurzeitig sogar bei Guns´n Roses. Buckethead ist ein Solo-Gitarrist der Instrumentale Musik macht, jedes Album ist aber anders. Von Akustik-Balladen über Grindcore bis zu atonalen Avantgarde-Metal ist alles dabei. Ich will gar kein Lied posten, denn keins davon repräsentiert ihn, sondern nur einen Bruchteil seiner Fähigkeiten. Achja, er wurde von Hühnern in einem Stall aufgezogen, und sie mochten ihn so sehr, das sie sein Gesicht zerkratzten. Eines Tages wurden die Hühner geschlachtet, seine engsten Freunde wurden getöten. Deswegen trägt er IMMER eine weiße Maske und ein KFC-Eimer mit der Aufschrift "Funeral". Man mag meinen, er ist nicht ganz normal im Kopf, dabei ist "Buckethead" bloß eine Figur von Brian Carrol, in deren Rolle er alles macht, was er will. Ich verlinke einfach mal auf seine Wiki-Page: http://en.wikipedia.org/wiki/Buckethead Ist einen Blick wert, man schaue sich nur mal seine Diskographie an .
Ich werde diesen Thread in Zukunft auch dafür nutzen, Reviews über Alben zu verfassen. Den Anfang macht eine von 4 Weihnachtsgeschenk-CDs:
Band: Scale The Summit Album:Carving Desert Canyons Stil: Progressive Metal Preis:7€ + 3€ Versand bei Amazon
Durch Rock Band wurde ich auf diese junge Band aufmerksam, die mit technisch hochwertigem Gitarrenspiel und einem progressiven Stil daherkommt. Allerdings sind ihre Songs rein instrumental, also ohne Gesang, was allerdings nicht als Negativpunkt aufzufassen ist - oder zumindest wäre, wenn sich die Riffs nicht so strecken würden. Wenn man sich einfach nur hinsetzt und die Musik genießen will, kann schon mal Langeweile aufkommen. Diese Riffs sind jedoch so gut, dass man eigentlich froh ist, dass sie nicht im Niemansland versinken und sich ein paar mal wiederholen. Highlight des Album ist der Song "The Great Plains", ein wunderschöner Mix aus cleanen und verzerrten Passagen, gegen Ende Gitarrenkunst auf höchsten Niveau. Insgesamt klingt das Album sehr ähnlich, aber trotdem toll anzuhören und einen Blick wert.
Registriert: Mo 27. Dez 2010, 18:40 Beiträge: 218 Wohnort: Dortmund
Auf Reviews habe ich persönlich weniger Bock. Liegt vielleicht daran, dass ich viele Jahre als Redakteur gearbeitet habe und Rezis eher als Arbeit sehe.
Ich finde es gut, dass du Prog magst. Ich habe damals mit 15 angefangen. Welche bands hörst du in diese Richtung denn noch? Nur den metallischen Stoff oder auch den klassischen Shit á la Genesis, King Crimson oder Gentle Giant?
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Ich finde es gut, dass du Prog magst. Ich habe damals mit 15 angefangen. Welche bands hörst du in diese Richtung denn noch? Nur den metallischen Stoff oder auch den klassischen Shit á la Genesis, King Crimson oder Gentle Giant?
Naja, die ganz alten Sachen wie King Crimson kenne ich zwar, höre aber eher neuere Sachen wie z.B. auch Between The Buried And Me, aber auch gerne mal Rush.
Hab letztens beim Ausmisten und Sortieren meiner digitalen Datenträger meine alte, verstaubte "Nirvana, Live, Tonight!" DVD wieder gefunden und direkt reingepackt. Wollte sie eigentlich nur nebenbei laufen lassen, war aber schon nach den ersten Minuten wieder so gefesselt von der Doku/Live DVD, dass ich mir das Ding mit meinem Mitbewohner bis zum Ende gegeben habe. Wie gut war diese Band eigentlich?!
Nirvana wird ja von vielen gehasst, gerade weil "Smells Like Teen Spirit" einfach überall totgespielt wurde, und sogar heute noch wird. Witzigerweise hat Kurt Cobain den Song gehasst und regelmäßig bei Konzerten sabotiert oder gar nicht erst gespielt. Genauso wie er es bei eigentlich allen Singles von Nirvana gemacht hat, die kommerziell erfolgreich waren.
Auf besagter DVD finden sich hierzu die besten Szenen aus Nirvana Auftritten. Mal wird oben genannter Song nur kurz angestimmt und nach wenigen Akkorden mit einem "Uhm..we're gonna skip that one..." beendet. Oder ein "Come As You Are" wird mit kreischender Stimme und absichtlich verstimmter Gitarre verschandelt.
Für einen Auftritt in der Jonathan Ross Late-Night Show, erschien Kurt Cobain nicht zum ersten Sound-Check, woraufhin der Band klargemacht wurde, wie wichtig es doch für die Kamera-Crew sei, ein genaues Shooting-Skript auszuarbeiten um die Band an passenden Stellen im Song richtig in Szene zu setzen. Der zweite Sound-Check ging gerade noch rechzeitig über die Bühne und es konnte für den Song "Lithium" auf die Schnelle noch ein Kamera-Skript gemacht werden. Nirvana spielte in der Show dann aber eine spontane Version von "Territorial Pissings" inklusive anschließender Stage-Destruction. Yes, haha.
Highlight ist meiner Meinung nach aber der Top Of The Pops Auftritt, bei welchem der Band vorgeschrieben wurde "Playback" zu spielen. Das Ganze hat dann so ausgesehen: (Man beachte die veränderten Lyrics: irgendwas mit "a little child" "incest" und "kill your friends". Schön!^^)
Kurt Cobain hat die Musikbranche und ihre Oberen sowas von gefickt, wie seitdem keiner mehr. Der Film hat mich wieder so sehr ins Nirvana Universum gezogen, dass ich mir im Rausch der Gefühle direkt die Live-DVD zum Gig beim Reading Festival 1992 bestellt. Die unendliche Vergewaltigung der Band im Sinne von nicht enden wollender Vermarktung, wäre zwar nicht im Sinne von Kurt Cobain gewesen, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen. Hammergeiles Konzert, top Setlist, top-Sound, top-Bild. Mit Patientenhemd bekleidet, lässt Kurt sich zu Beginn mit einem Rollstuhl auf die Bühne fahren, als Reaktion auf Texte der Presse, die ihn im Vorfeld des Autritts als "am Ende" und "wohl nicht mehr fähig zu spielen" abgestempelt hatten. Das Konzert ist voll von solchen Momenten. Und als Schmankerl am Ende: Kurt backstage, zu einem (grob geschätzt) 10-jährigen Fan: "Don't smoke." Mit Kippe im Mund. Epic, haha!
Registriert: Mo 27. Dez 2010, 18:40 Beiträge: 218 Wohnort: Dortmund
Ich weiß nicht ob es jemand noch kennt, aber damals in den 90er Jahren gab es "Sonic - Der Comic" mit Comics um den titelgebenden Igel, anderen Sega Spielen (z.B. Shinobi, Wonder Boy) und Mr. T. Nebenbei wurden Sega Games getestet, was sehr dubios war (Ein Hulk Jump'n'Run wurde zum Beispiel als bestes Rollenspiel des damaligen Jahres ausgezeichnet), sowie journalistisch unterirdischen Artikeln über Wrestling, Trendsport und zeitgenössischer Musik. Themen: Nirvana, Pearl Jam, Guns'n'Roses.
Ich habe letztens eine alte Ausgabe aus dem Keller geholt und habe daraufhin direkt mal eine alte Nirvana eingelegt. Ich wär so gerne nochmal 14 oder 15..............
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Wo wir bei Nirvana sind: Kennt einer zufällig die Band Dinosaur Jr.?
Die kenne ich, allerdings habe ich jetzt keine Alben von denen oder bin ein sonderlicher Anhänger, mir sind nur ein paar Lieder von denen bekannt. Die gefallen mir aber recht gut.
Zu Nirvana muss ich sagen, dass mir Alice in Chains deutlich besser gefällt.
Von Dinosaur Jr. hab ich auch was. Allerdings nur alte Sachen: "Green Mind", "Where You Been" und "Without A Sound". Hab die sogar mal live gesehen beim Southside-Festival.
Von Alice In Chains hab ich auch irgendwo auf der Festplatte ein paar Songs rumfliegen, mag aber die Stimme vom Sänger nicht so sehr.
Hab ein neues Lebensziel, nämlich alle Alben bzw. DVDs, bei denen Buckethead je mitgewirkt hat, in die Finger zu kriegen, von denen sind einige out of print. Das kann schwer werden, bei 30 Studio Alben, 4 Special Releases, 61 Bandprojekten, 98 Gastauftritte in Alben bzw. Compilations und 5 DVDs, macht 204 Projekte insgesamt. Und bei durschnittlich 3-7 Alben pro Jahr kommt man gar nicht hinterher . Zurzeit besitze ich 9 CDs von ihm, 2 sind noch auf dem Weg zu mir .
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